Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde will eine internationale Initiative zur Regulierung der Initial Coin Offerings (ICO) sehen, trotz der Ungewissheit, ob sie jemals mehr als ein “Nischenproblem” werden würden

 

30.10.2018

 

Felix Hufeld, Vorsitzender der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), sagte, dass die deutsche Regulierung bei ICOs als Finanzinstrument restriktiv bleibt.

“Die Anzahl (der ICOs) und das Volumen (des Geldes) pro ICO steigen. Investoren haben meist minimale Rechte”, sagte er und fügte hinzu:

Ich kann daher nur empfehlen, dass sich private Investoren von solchen Dingen fernhalten.

Die Aufsichtsbehörden weltweit haben dieses Jahr die Kontrolle über ICO-Token erhöht, da Investoren in vielen Systemen ab 2017 sehen, dass sich die Fonds im anhaltenden Kryptowährungs-Bärenmarkt verflüchtigen.

Gleichzeitig haben insbesondere Behörden in den USA öffentlich erklärt, dass sie den Sektor genau überwachen werden, um die Einhaltung der Wertpapiergesetze sicherzustellen, wenn solche Wertmarken Wertpapiere darstellen.

Deutschland nimmt traditionell eine globale Position in Bezug auf Kryptowährung aus regulatorischer Sicht ein, wobei Hufeld erklärt, dass regulatorische Schritte in der Zukunft einem Mainstream-Push vorgreifen sollten.

Bis jetzt reden wir immer noch über ein Nischenproblem”, sagte er, “ob (ICOs) zu einem Standard-Teil der Finanzwirtschaft werden oder nicht, bleibt abzuwarten.

Er fügte hinzu, dass internationale Standards längerfristig auch “wünschenswert” seien und entsprechende Diskussionen in “multiplen internationalen Foren” geführt würden.

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