Alle Krypto-Börsen und Banken, die Krypto-Dienste in Mexiko anbieten, müssen nun eine Genehmigung der mexikanischen Zentralbank (Banxico) erhalten

 

13.09.2018

 

In dem Schreiben mit dem Titel “Allgemeine Bestimmungen zu Geschäften im Zusammenhang mit elektronischen Zahlungsmitteln” heißt es, dass Banxico für die Ausstellung kryptobezogener Genehmigungen verantwortlich ist. Um eine solche Lösung zu erhalten, muss ein Unternehmen, das mit digitalen Währungen handelt, einen detaillierten Geschäftsplan mit einer Beschreibung seiner Geschäftstätigkeiten, den zu zahlenden Provisionen und dem Mechanismus zur Überprüfung der Kundenidentität vorlegen.

Darüber hinaus ist es Banken nicht gestattet, Kryptowährungen für Benutzer verfügbar zu machen, wenn ihre Konten am selben Tag erstellt wurden. Finanzinstitute sind auch verpflichtet, alle am Kryptowährungshandel beteiligten Kunden zu identifizieren. Darüber hinaus müssen alle von Kryptoprovidern erworbenen Vermögenswerte zusätzlichen Validierungsprüfungen unterzogen werden. Per Banxico werden diese Maßnahmen dazu beitragen, Geldwäsche und illegale Aktivitäten zu verhindern.

Laut der Nachrichtenagentur Criptonoticias müssen Institutionen, die daran interessiert sind, die Erlaubnis zu erhalten, ihre Anträge bis zum 11. September eingereicht haben. Sie können sich jedoch im März 2019 erneut bewerben, wenn ein neues Fintech-Gesetz in Kraft tritt.

Trotz der neuen Vorschriften von Banxico könnte Mexiko Ende 2018 bald einem Kryptowährungsboom ausgesetzt sein, so Amir Manzur, der Gründer des lokalen Krypto-Börse Cubobit. Manzur sagte Forbes Mexico, dass die Einführung eines umfassenden Fintech-Gesetzes im März nur das Vertrauen der Verbraucher in digitale Währungen stärken und die Menschen zu weiteren Investitionen ermutigen wird.