Die G20 hat gute Nachrichten für Bitcoin angekündigt und schließt die Möglichkeit neuer Regulierungen für Kryptos aus

 

19.03.2018

 

Die Kryptowährungsgemeinschaft hat in Erwartung des G20-Treffens dieser Woche ihr kollektives Atmen gehalten. Laut dem Financial Stability Board (FSB) wird es jedoch keine neuen Vorschriften geben, die den Sektor regulieren sollen.

Stattdessen schlug der Watchdog eine Überprüfung bestehender Regeln vor, um die Operationen innerhalb der Kryptoindustrie zu rationalisieren. Sie unterstrich jedoch den Wert der internationalen Koordinierung bei der Überwachung des Sektors, der sich zwar schnell entwickelt, aber noch in einem frühen Stadium ist.

Vertreter aus Deutschland und Frankreich hatten zuvor einen Brief an den G20-Präsidenten geschickt, in dem Bedenken über die möglichen Risiken der Kryptoindustrie geäußert wurden.

Der Brief sagte teilweise,

Wir glauben, dass sich aus den Token und den dahinter stehenden Technologien neue Möglichkeiten ergeben könnten. Tokens können jedoch erhebliche Risiken für Anleger darstellen und können ohne geeignete Maßnahmen für Finanzkriminalität anfällig sein. Auf längere Sicht könnten sich auch potenzielle Risiken im Bereich der Finanzstabilität ergeben.

Laut dem FSB-Vorsitzenden, Mark Carney, ist die digitale Währungsindustrie, die zu ihrem Höhepunkt weniger als 1% des globalen BIP ausmacht, keine Bedrohung für das Finanzsystem.

Die erste Einschätzung des FSB ist, dass Kryptowährungen derzeit keine Risiken für die globale Finanzstabilität darstellen.

Diese gute Nachricht für Bitcoin mag für viele in der Krypto-Community eine Überraschung gewesen sein angesichts Carneys vokaler Kritik an Bitcoin in der Vergangenheit. Als Gouverneur der Bank von England ist er dafür bekannt, offen seine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der digitalen Währungssysteme zum Ausdruck zu bringen.